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Unterschiede zwischen Rattan- und Polyrattan - Strandkörben

Polyethylen - die zukunftsweisende Alternative zu Natur-Rattan

Polyethylen ist mittlerweile der meisthergestellte und verwendete Kunststoff.

Mehr als 30 Prozent der gesamten Weltproduktion an Polymeren entfällt auf diesen hochwertigen Thermoplast. Seit einigen Jahren hat auch die Möbelindustrie diesen robusten Werkstoff als hochwertige Alternative zu Rattan entdeckt, da er viele Vorteile bietet:

Er besitzt eine feuchtigkeitsresistente Struktur, sodass die Kunststofffasern des Geflechts keine Nässe aufnehmen und Regen einfach abperlt. Dadurch bietet es eine optimale Immunität gegen schlechte Witterung und Pilzbefall .

Rattan hingegen verrottet sehr schnell, wenn es Regen und Schnee ausgesetzt wird, denn es nimmt Feuchtigkeit auf und bietet daher einen guten Nährboden für Pilze.

Auch in Hinsicht auf den Pflegebedarf bietet Polyethylen einen großen Vorteil, denn es benötigt keinerlei regelmäßige Pflege. Die Reinigung funktioniert mittels eines feuchten Tuchs mit etwas Spülmittel-Lauge, einfach und schnell.

Rattan hingegen ist sehr pflegebedürftig, denn je nach Vorbehandlung muss es zyklisch mit einem speziellen Pflegeöl-oder Lack behandelt werden. Außerdem ist das regelmäßige, nebelfeuchte Abreiben des Rattan-Möbelstücks unerlässlich, da die Fasern ansonsten ihre Geschmeidigkeit verlieren und brüchig werden. Für die Reinigung wird meist die Verwendung eines speziellen Korbmöbel-Reinigers empfohlen, da das Material sehr empfindlich auf zu viel Nässe und scharfen Reinigern reagiert und dadurch spröde wird.

Die Standortwahl des Möbelstücks spielt bei Rattan ebenfalls eine entscheidende Rolle. Da es nicht UV-beständig und sehr hitzeempfindlich ist, sollte es keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden. Auch ein Stellplatz direkt vor einem Wandheizkörper oder auf einer Fußbodenheizung sowie einer anderen Wärmequelle, wie einem Kamin, ist untauglich, da es zu stark austrocknen würde.

Möbelstücke aus Polyethylen hingegen, werden mit UV-Stabilisatoren veredelt und sind extrem kälte-und hitzeresistent. Der Schmelzpunkt der Kunststofffasern liegen bei über 100 Grad Celsius. Zudem hält das Material auch Minustemperaturen von bis zu -50 Grad Celsius aus, bevor es zu Versprödungserscheinungen kommt.

Zudem neigt Rattan zu Verfärbungen, denn es enthält Gerbstoffe, die eine chemische Reaktion hervorrufen, sobald es im feuchten Zustand mit Metall in Kontakt kommt, wird Rattan dunkelgrau bis braunschwarz. Dies kann beispielsweise durch eingearbeitete Schrauben im Möbelstück, genauso wie durch den Kontakt von Metallknöpfen oder Reißverschlüssen an Kleidungsstücken passieren.

Auch Sonnencreme-Rückstände an Händen oder Beinen, sowie Chlorwasser an Badebekleidung wirkt sich negativ auf die Optik aus und kann zur Beanspruchung des Möbelstücks beitragen.

Polyethylen hingegen ist frei von Gerbstoffen und bietet eine ausgezeichnete Resistenz gegenüber Sonnencreme oder Chlorwasser.

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